Gertrud Schrader

Vita

Ausbildung
  • 1980 1. Studium für das Lehramt an Grund- und Hauptschulen an der Universität Hannover
  • 1983 2. Staatsexamen für das Lehramt an Grund- und Hauptschulen an der IGS Hannover-Linden
  • 1983 bis 1990 Studium an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg im Fachbereich ‚Visuelle Kommunikation’ bei Prof. Michael Haller, Prof. Gerd Roscher
  • 1990 bis 1992 Aufbaustudium/ Meisterschülerin an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg, Fachbereich Visuelle Kommunikation
Künstlerische und künstlerisch-wissenschaftliche Tätigkeiten
  • seit 1976 künstlerische Fotografien
  • 1980 bis 1983 Projekte mit dem Ansatz der Gegenöffentlichkeit: Videoproduktionen, Organisation von Veranstaltungen, Konzeption und Durchführung von Weiterbildungen
  • seit 1990 freischaffende Medienkünstlerin, Projekte und Ausstellungen in den Bereichen Foto, Installation, Video, Performance
  • seit 1996 Konzeption und Organisation von Tagungen im Bereich Technologie- und Medienkritik unter Einbeziehung künstlerischer und wissenschaftlicher Verfahren
  • seit 2000 Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Leibniz Universität Hannover, Philosophische Fakultät, Institut für Gestaltungspraxis und Kunstwissenschaften, Verantwortlich für den Bereich der Visuellen Medien/Medienkunst in Theorie und Praxis
 Mitgliedschaften
  • Fachgesellschaft Geschlechterstudien/Gender Studies Association (Gender e.V.)
  • Neue Gesellschaft für Bildende Künste, NGBK
  • Berufsverband Bildender Künstler Berlin, BBK Berlin

Ausstellungen / Tagungen

Ausstellungen
  • 2011 ‚personal body’, Galerie Soudecoucou, Berlin-Neukölln, Foto/ Leuchtobjekte, Ausstellungsbeteiligung
  • 2007 ‚Biopsie’, Otto Nagel Galerie, Berlin, Foto/Text
  • 2006 ‚Totalismen’, Galerie Neurotitan, Berlin, Zwei Leuchtobjekte mit Audio, Ausstellungsbeteiligung
  • 2006 ‚Der letzte Dreck – Methoden mündiger Medien’, Performerinnenwoche, Kunstraum Hamburg Jessenstrasse
  • 2001 ‚Cross female’, Kunst und Kunstgewerbeverein, Pforzheim, Installation, Ausstellungsbeteiligung
  • 2000 ‚Cross female’, Galerie Pfefferberg, Künstlerhaus Bethanien, Installation, Ausstellungsbeteiligung
  • 1999 ‚Artefakten, Positionen zu Normativität und Geschlecht’ Galerie Pfefferberg, Berlin, Fotografien, Videoinstallation, Gruppenausstellung
  • 1998 Galerie im Parkhaus, Berlin, Video
  • 1998 ‚Testlabor Zivilisationantizivilisation’, 2nd International ExperiMental Arts and Performance Festival’, Schloss Bröllin, zwei Installationen
  • 1998 ‚Artefakten, Positionen zu Normativität und Geschlecht’, Galerie Pfefferberg, Berlin, Installationen, Fotografien Einzelausstellung
  • 1995 ‚Modell und Wirklichkeiten’, Kunstverein Böblingen, Installationen, Fotoarbeiten, Einzelausstellung
  • 1992 Kunstforum Nord V, Orangerie Hannover, Installation
  • 1992 Kunsthaus Hamburg, Videoinstallation, Fotografie, Fotoobjekte
  • 1992 KX Galerie Kampnagel, Hamburg, Installationen
Tagungen / Symposien (Referentin und / oder Organisatorin)
  • 2018 Vortrag “Materialität digital – alles programmiert? Überlegungen zur Wirkmacht digitaler Technologien” am 07.05.2018 im ARTS CLUB BERLIN im VEREIN BERLINER KÜNSTLER
  • 2015 Körper-Daten / Daten-Körper, crossmedia, Reflexionen zu bildgebenden Verfahren,
    IGK, Leibniz Universität Hannover
  • 2013 “gefährliche Gedanken”, Medienwerkstatt des BBK Berlin, PREVIEW BERLIN Art Fair, Podiumsdiskussion zum Thema Überwachung, Sicherheit und Freiheit der Kunst
  • 2011 PERSONAL BODY, Galerie Soudecoucou, Ausstellungsbeteiligung
  • 2008 künstlerisch-experimenteller Vortrag, Konferenz: ‚Menschen, Zahlen, Transformationen, Verdatung des Organischen’, Graduiertenkolleg „Geschlecht als Wissenskategorie“ Humboldt-Universität zu Berlin, Institut für Geschichte der Medizin (Charité) und NGBK Berlin e. V.
  • 2004 Konzept, Organisation, Referentin, Tagung ‚Neue Medien und Bildung’ Universität Hannover, Referenten u. A. Prof. Joseph Weizenbaum, MIT (em.)
  • 2004 künstlerisch-experimenteller Vortrag/Eröffnung, Tagung: Technikgeschichte nach dem Pictorial Turn? Die Rolle von Bildern in Wissenschaft und Technik, Gesellschaft für Technikgeschichte
  • 2004 Konzept, Organisation, Referentin, Symposium: Kartografie als ästhetischer Prozess, AG Ästhetische Prozesse (Universität Hannover), Kunstverein Hannover Buchveröffentlichung 2006
  • 2002 Installation, Moderation der These “wir sind ja alle vernetzt“, Symposium ‚Interkulturelle Netzwerke’, Mecklenburgisches Künstlerhaus Schloss Plüschow’, Katalog 2004
  • 2000 Referentin, Videoarbeit, 26. Kongress: Frauen in Naturwissenschaft und Technik, Hamburg 1999 Referentin, Performance Eröffnung der Tagung ‘Frauen erobern das Internet’, Universität Hannover, Raschplatzpavillon Hannover
  • 1998 Referentin/Performance, Tagung ‘Machtfragen der Informationsgesellschaft’, Universität Frankfurt/M
  • 1996 Organisation Tagung: ‘Neue Technologien und Medien – Vergesellschaftung – Geschlechterverhältnisse’, Evangelische Akademie Frankfurt, mit Renate Kahle

Publikationen

Veröffentlichungen im pädagogischen Bereich
  • Koethen, Eva; Oppermann, Bettina; Schrader, Gertrud; Thies, Mareike: “Freiräume frei denken – mit Standbein und Spielbein. Künstlerinnen und Planerinnen im Gespräch”, in: Stadt+Grün, Heft 8, 2016, S. 43-46
  • Schrader, Gertrud, “Archäologien, Dinge: Sammeln – Ordnen – Zeigen”, in: AMBULANZ, KULTURELL und ELASTISCH (Kunstraum Tosterglope Hrsg.), Heft 19, 2016, S. 12,13
  • Schrader, Gertrud, “Kunst als Erkenntnisform”, in: AMBULANZ, KULTURELL und ELASTISCH (Kunstraum Tosterglope Hrsg.), Heft 18, 2015, S. 14-17
  • Improda, Dennis; Schrader, Gertrud: ENT_SICHERN & BE_GLEITEN. Fachdidaktisches Forschung[pilot]projekt – Seminar ‘Inszenierte Fotografie’. In: Iris Baumgardt (Hg.): Forschen, Lehren und Lernen in der Lehrerausbildung. Fachdidaktische Beiträge aus der universitäten Praxis. Baltmannsweiler: Schneider Hohengehren, 2014, S. 99-111.
  • Schrader, Gertrud: “Streifzüge – Kunst als Erkenntnisform” in: Rohes Ei im Vorbeiflug, AMBULANZ – Kunstvermittlungen, Eine Methode zur gemeinsamen Überraschung, KUNSTRAUM TOSTERGLOPE (Hg.), 2013, S. 142-147
  • Schrader, Gertrud: “Flüchtige Figuren mit Eigenleben“ in: AMBULANZ, KULTURELL und ELASTISCH (Kunstraum Tosterglope Hrsg.), Heft 12, 2013, S. 22,23
  • Schrader, Gertrud, Transkriptionen (Experimenteller Vortrag) in: Hieber, Lutz; Jürgens, Hans-Joachim; Koethen, Eva; Schrader, Gertrud; Vaßen, Florian; Wilk, Nicole M. (Hg.): Der Kartographische Blick. Hamburg 2006, S. 201-209
  • Hümpel-Lutz, Christine; Schrader, Gertrud: Vom Konsumenten zum Produzenten, Medien in der Grundschule, in: Grundschule 11/2004, S. 56-58
  • Hümpel-Lutz, Christine: Schrader, Gertrud: Körper-sinnliche Differenzerfahrungen von Medien-„Wirklichkeiten“ im Unterricht, in: merz, Medien und Erziehung, 47. Jahrgang, Nr. 2, April 2003, S. 107-112
  • Hümpel-Lutz, Christine; Schrader, Gertrud: Ästhetische Prozesse im Kontext medialer Wirklichkeiten, in: BDK Mitteilungen 4/2003, S. 16-18

Lehre & Forschung

Forschungsschwerpunkt

Wissenschaftliche Untersuchungen zu “Neuen Technologien und Paradoxien – Positionen von Künstlerinnen zwischen Körper- und Medienerfahrung”.

Künstlerische Untersuchungen zu digitalen Medien, visualisierten Daten und Körpern.

Lehre

Künstlerisch-mediale Praxis (Fotografie und Video im Kontext analoger und digitaler Verfahren), Medientheorie und Genderperspektive, Fachdidaktik.

Lehrveranstaltungen an der Leibniz Universität Hannover

Sommersemester 2019
Formen Entnormen [Schrader]  
Modul SoPäd BA 4.2 / Modul BW KM 3.1 / Modul BW KM 3.2 / Modul BW PF 2.5 / ÄBuG Modul ÄPro / ÄBuG Modul Wahlpflicht
BA SoPäd, MA BW, ÄBuG

Seminar (4 SWS) / (6 LP)

Termine:
Di, 28.05., 10:00-18:00
Do, 13.06., 10:00-18:00
Fr, 14.06., 10:00-18:00
Sa, 15.06., 10:00-18:00
So, 16.06., 10:00-18:00
Do, 27.06., 16:00-20:00
Do, 04.07., 08:00-12:00
Di, 09.07., 16:00-20:00

Raum: 1610-008 / 1610-110

Inhaltliche Informationen zum Seminarthema werden zu Beginn des Semesters per Aushang bekannt gegeben. Hier einige wesentliche organisatorische Rahmenbedingungen:

Dieses Seminar wird in Blöcken durchgeführt: Ein Einstieg in die Thematik wird am DIENSTAG 28.5. AB 10 UHR in Kooperation mit Prof. Dr. Eva Koethen und Prof. Dr. Bettina Oppermann, Mareike Thies und Philipp Ludwig aus dem Institut für Freiraumgestaltung der Fakultät für Architektur und Landschaft stattfinden.

Die Weiterarbeit findet insbesondere VOM 13.6. BIS EINSCHLIEßLICH 16.6. (PFINGSTWOCHE) VON 10 BIS 18 UHR statt. Im Verlauf dieses Blocktermins wird konzentriert und im Ausstausch untereinander an den individuellen Projekten gearbeitet, teilweise in Kooperation mit Prof. Dr. Eva Koethen. Die folgenden Termine dienen der Reflexion der Projekte und ihrer Ausarbeitung zur künstlerisch wissenschaftlichen Präsentation: 20.6. und 27.6. jeweils von 16 bis 20 Uhr und am 4.7. von 8-12 Uhr durchgeführt.

Künstlerische und wissenschaftliche Erkenntnisse – Materialität und Konzeption II [Schrader]  
Modul SoPäd BA 2.1 / Modul BW KM 3.1 / Modul BW PF 2.5 / ÄBuG Modul ÄT / ÄBuG Modul Wahlpflicht
BA SoPäd, MA BW, ÄBuG

Seminar (2 SWS) / (3 LP)

Termine:
Do, 11.04., 08:00-12:00
Do, 09.05., 08:00-12:00
Do, 16.05., 08:00-12:00
Do, 23.05., 08:00-12:00
Do, 06.06., 08:00-12:00
Do, 20.06., 08:00-12:00
Do, 27.06., 08:00-12:00

Raum: 1610-110

In Blockterminen werden insbesondere mit technischen Medien gearbeitete künstlerische Werkbeispiele hinsichtlich des Spannungsfelds von Materialität und Konzeption reflektiert, in diesem Zusammenhang stellen sich weiter Fragen nach speziellen Implikationen technischer Medien (Krämer, Merch, Weizenbaum). Die ausgewählten von Künstlerinnen erstellten Werke dekonstruieren tradierte Sichtweisen und befragen normative und als performativ einzuordnende gesellschaftliche Ebenen, die auch mit Bezug zu gendertheoretischen Ansätzen (Butler) fokussiert werden.

Das Seminar beginnt mit Reflexionen zur perspektivischen Abbildungsweise als symbolische Form aus kunsttheoretischer bzw. philosophischer Perspektive (Panowsky, Krämer) ebenso wie in künstlerischen Werkbeispielen (z.B. VALIE EXPORT). Ergänzt werden diese Reflexionen durch kleine Wahrnehmungsexperimente.

Digitalen Bildlichkeiten und Visualisierungen liegen grundsätzlich andere Formen der Mathematisierung zugrunde als der perpektivischen. Diese werden im weiteren Verlauf anhand von theoretischen Positionen (Mersch, Weizenbaum) und Werkbeispielen betrachtet und in ihren Differenzen ausgeleuchtet (künstlerische Arbeiten u.a.: Alba d´Urbano, Gertrud Schrader).

Abschließend werden Kunst und Wissenschaft als parallele Erkenntnisformen reflektiert. Mit Rückgriff auf Karen Barads Ansatz des Agentiellen Realismus geht es um Fragen nach der Relevanz des Bezugs von Materialität und Konzeption in wissenschaftlichen und künstlerischen Erkenntnis- bzw. Reflexionsverfahren. Die Teilnahme an dem Seminar Künstlerische und wissenschaftliche Erkenntnisverfahren – Materialität und Konzeption I, im WS 18/19 wird nicht vorausgesetzt. Diese Veranstaltung kann auch für den Studienschwerpunkt Gender Studies angerechnet werden.

Wintersemester 2018/19
Künstlerisch-gestalterische Experimente [Schrader]  
Modul SoPäd BA 1.1 / Modul BW KM 3.2 / ÄBuG Modul ÄP
BA SoPäd, MA BW, ÄBuG

Seminar (4 SWS) / (6 LP); max. Teilnehmer*innen: 20

Do, wöchentl. 14:00-18:00, erster Termin: 25.10.2018 (zweiter Termin findet nicht am Donnerstag den 1.11. statt, sondern am Mittwoch, den 7.11.2018, als erster Termin zur Werkstatteinführung, anschließend wöchentlich).
Raum: 1610-008

In einem Wechsel von eigenen gestalterischen Experimenten, die in der offenen Werkstatt am Mittwoch durchgeführt werden können und deren Reflexion in der Seminarzeit am Donnerstag von 14 bis 18 Uhr sollen Ansätze für eigene künstlerisch-gestalterische Projekte erarbeitet werden. In der Seminarzeit werden erste Materialien und gestalterische Experimente betrachtet und reflektiert und in Hinblick auf die Entwicklung eigener künstlerischer Projekte reflektiert.

Über das Seminar hinaus ist Zeit für die individuelle Arbeit ebenso wie Einführungen in ausgewählte Bereich der künstlerisch-experimentellen Werkstatt des IGK am Mittwoch Nachmittag einzuplanen. Dort werden insbesondere für diejenigen, die das Fachstudium Kunst beginnen Einführungen in einzelne Techniken angeboten: analoge Fotografie, digitale Bildbearbeitung (Foto und Video) und Siebdruck. Die Teilnahme ist Voraussetzung für die eigenständige Nutzung der Werkstatt auch außerhalb der durch Tutoren betreute Öffnungszeit am Mittwoch. Am 7.11. wird ein für alle Seminarteilnehmenden verpflichtender Werkstatttermin mit ersten Einführungen durchgeführt. Dafür entfällt der Termin am Donnerstag den 1.11.2018.

Ziel des Seminars ist es durch das Kennenlernen der künstlerisch-experimentellen Werkstatt des Instituts und an Hand eigener gestalterische Experimente Ansätze der Erarbeitung eigener künstlerischer Projekte zu entwickeln.

Literatur wird im Seminar bekannt gegeben.

Anmerkung: Studierende der Bildungswissenschaften können nach Absprache die Präsenszeit verkürzen.

Künstlerische und wissenschaftliche Erkenntnisverfahren – Materialität und Konzeption [Schrader]  
Modul SoPäda MA 2.1 / Modul BW PF 2.5 / Modul BW KM 3.1/ ÄBuG Modul ÄT / ÄBuG Modul Wahlpflicht
MEd Lehramt SoPäd, MA BW, ÄBuG, KuWi, GS, Studienschwerpunkt Gender Studies

Seminar (2 SWS) / (3 LP); max. Teilnehmer*innen: 25

Do, wöchentl., 10:00-12:00; erster Termin: 25.10.2018
Raum: 1610-110

In dieser Theorieveranstaltung werden Kunst und Wissenschaft als parallele Erkenntnisformen reflektiert. Mit Rückgriff auf Karen Barads Ansatz des Agentiellen Realismus werden Fragen nach der Relevanz von Materialität in wissenschaftlichen Erkenntnisverfahren ausgelotet. Anhand von künstlerischen Werkbeispielen wird in dem folgenden Verlauf des Seminars der Schwerpunkt in einer Reflexion des Spannungsfelds von Materialität und Konzeption in künstlerischen Werken liegen. So sollen Kunst und Wissenschaft als unterschiedliche Erkenntnisformen in ihren je eigenen Verfahren evident werden. Diese Veranstaltung kann auch für den Studienschwerpunkt Gender Studies angerechnet werden.

Literatur wird im Seminar bekannt gegeben.

Diese Veranstaltung ist Teil des Studienschwerpunktes Gender Studies, siehe: https://www.gender-diversity-forschung.uni-hannover.de/2126.html

Sommersemester 2018
Cross Media [Schrader]  
Modul SoPäd BA 1.2 / Modul BW KM 3.2 / Modul BW PF 2.5 / ÄBuG Modul ÄP
BA SoPäd, MA BW, ÄBuG

Seminar (2 SWS) / (3 LP); max. Teilnehmer/innen: 12

Do, wöchentl. 10:00-12:00, erster Termin: 12.04.2018
Raum: 1610-008 / 1610-110

Cross media wird hier als ein projektgebundenes Verknüpfen verschiedener analoger und digitaler Medien verstanden. In einem Wechsel von eigenen gestalterischen Experimenten, (die gerne in der offenen Werkstatt am Mittwoch voraussichtlich von 14 bis 18 Uhr erarbeitet werden können) und deren Reflexion in der Seminarzeit am Donnerstag von 10 bis 12 Uhr werden anhand künstlerisch experimenteller Verfahren Ansätze eigener reflexiver bildnerischer Projekte entwickelt.

Ziel des Seminars ist es, künstlerisch-experimentelle Verfahren weiter zu erproben und so die Entwicklung eigener Zugänge für die Erarbeitung künstlerisch gestalterischer Projekte fortzuführen.

Literatur wird im Seminar bekannt gegeben.

Reflexionen im Spannungsfeld von Konzept und Materialität [Schrader]  
Modul SoPäd MA 1.2 / Modul BW PF 2.5 / Modul BW KM 3.1. / Modul BW KM 3.2/ ÄBuG Modul ÄPro / ÄBuG Modul Wahlpflicht
MEd Lehramt SoPäd, MA BW, ÄBuG, Studienschwerpunkt Gender Studies

Seminar mit Theorie-Praxis-Verknüpfung (4 SWS) / (6 LP); max. Teilnehmer/innen: 12

Do, wöchentl., 16:00-20:00; erster Termin: 12.04.2018
Raum: 1610-008 / 1610-110

In diesem Seminar werden ausgesuchte, unter Einbezug technischer Medien gearbeitete Werkbeispiele von Künstlerinnen vor dem Hintergrund des Performanzansatzes feministischer Theorie (Butler) und dem Ansatz des Agentiellen Realismus aus den feminist science and technologie studies (Barad) reflektiert. Die genannten Theorien fassen das Spannungsfeld von Modell oder Konzept und Materialität bzw. Materialisierungen mit unterschiedlichen Fokussierungen. Vor diesem Hintergrund werden die Werkbeispiele auch in Hinblick auf die ihnen eigenen Formen der Reflexion betrachtet. Die Künstlerinnen diskursivieren in ihren Werken technische Medien als kulturelle Artefakte, d. h. sie fragen mit oder in ihnen gerade nach impliziten Modellen, Anschauungsweisen und Denkschemata – nach Normierungen, nach in aktuellen naturwissenschaftlichen und technischen Entwicklungen enthaltenen oder vorausgesetzten Konzepten von Subjekten und von Identität und von Funktionalität.

Parallel sollen eigene gestalterische Experimente erprobt oder erarbeitet werden. In künstlerisch-wissenschaftlichen Projekten sind so eigene Fragestellungen oder Fokussierungen innerhalb des Themenfeldes zu erkunden (bildnerisch, gestalterisch oder auch sprachlich, als Text).

Diese Veranstaltung ist Teil des Studienschwerpunktes Gender Studies, siehe: https://www.gender-diversity-forschung.uni-hannover.de/2126.html

Wintersemester 2017/18
Cross Media [Schrader]  
Modul SoPäd BA 1.1 / Modul BW KM 3.2 / Modul BW PF 2.5 / ÄBuG Modul ÄP
BA SoPäd, MA BW, ÄBuG

Seminar (4 SWS) / (6 LP)

Do, wöchentl. 14:00-16:00 & Mi, 16:00-20:00 (davon an 4 Terminen mit Gasteinladungen 14:00-20:00); erster Termin: 26.10.2017
Raum: 1610-008

Cross media wird hier als ein projektgebundenes Verknüpfen verschiedener analoger und digitaler Medien verstanden. In einem Wechsel von eigenen gestalterischen Experimenten, die zum Teil in der offenen Werkstatt am Mittwoch voraussichtlich von 16 bis 20 Uhr durchgeführt werden und deren Reflexion in der Seminarzeit am Donnerstag von 14 bis 16 Uhr werden bildnerisch/konzeptionelle Ansätze für eigene künstlerisch-gestalterische Projekte erarbeitet.

In der Zeit am Mittwoch in der offenen Werkstatt ist durch kurze technische Einführungen und das Kennenlernen der Konzeption der künstlerisch experimentellen Werkstatt sowie durch selbständige Arbeit an den eigenen Projekten gekennzeichnet. Insofern findet ein Teil des Workloads zum Seminar im Rahmen dieser Präsenszeit statt. (Einführungen: analoge Fotografie, digitale Bildbearbeitung (Foto und Video) Siebdruck). Die Präsenz in der offenen Werkstatt ist für das Seminar verpflichtend! An ausgewählten Terminen sind mittwochs (dann sechsstündig) zeitgenössische Bildende Künstler_innen als Gäste eingeladen, die ihre eigenen Werke und ihren Arbeitsansatz vorstellen und im Anschluss einen kleinen praktischen Workshop durchführen.

Ziel des Seminars ist es durch das Kennenlernen der künstlerisch-experimentellen Werkstatt des Instituts und an Hand eigener gestalterische Experimente die Arbeitsweise des Faches Kunst kennen zu lernen. Die Seminartermine am Donnerstag dienen der Reflexion begonnener Experimente und der Frage nach deren möglichen Weiterführungen.

Bemerkung: Der Workload der Veranstaltung im Umfang von 6 LP umfasst die wöchentlichen Seminartermine am Donnerstag (2 SWS) und den Seminarteil am Mittwoch zur Einführungen in die Werkstattarbeit (2 SWS) einschließlich eigener praktischer Arbeitsphasen (Selbststudium) vor Ort in der Künstlerisch-experimentellen Werkstatt, jeweils mittwochs 16:00-20:00 Uhr – an 4 Terminen mit Gasteinladungen (am 08.11., 22.11., 06.12 und einem weiteren Termin n.V.) jeweils 14:00-20:00 Uhr.

Künstlerische Projekte im Kontext von Heterogenität [Schrader]  
Modul SoPäda MA 1.1 / Modul BW KM 3.1. / Modul BW KM 3.2/ ÄBuG Modul ÄPro
MEd Lehramt SoPäd, MA BW, ÄBuG

Seminar (4 SWS) / (6 LP)

Do, wöchentl. 08:00-12:00
erster Termin: Sonderveranstaltung am Mi, den 25.10. ab 18:00; ab dem 26.10. im wöchentlichen Turnus
Raum: 1610-008, 1610-110

Im Rahmen dieser Theorie-Praxis-Veranstaltung werden eigene reflexive künstlerische Projekte erarbeitet. Die Arbeitsprozesse werden theoretisch fundiert und im Kontext ausgewählter Werkbeispiele verortet.

Sommersemester 2017
„Die Linie ist ein Punkt der spazieren geht“ (Paul Klee)
Flanieren und Sinnieren – ziellose Produktivität und künstlerische Verfahren [Schrader]  
Modul SoPäd BA 1.2 / Modul BW KM 3.2 und PF 2.5 / ÄBuG Modul Reflektiertes künstlerisches Experimentieren
BA SoPäd, MA BW, ÄBuG

Seminar (2 SWS) / (3 LP)

Do, wöchentl. 12:00-16:00; erster Termin: 27.04.2017
Raum: 1610-110

Unser Alltag ist zumeist durch Geradlinigkeit geprägt: In Gesprächen sollen wir auf den Punkt kommen; um effektiv zu arbeiten, sind Umwege zu vermeiden; wir haben uns gefälligst geradlinig durch das Leben zu bewegen – so oder ähnlich klingen die Imperative unseres Lebensalltags. Demgegenüber erscheint das Flanieren– sofern es nicht dem Aufrechterhalten des eigenen Funktionsvermögens dient – provokativ anders. Flanierende bewegen sich ziellos durch Räume und Zeiten und ermöglichen durch scheinbare Unproduktivität ein anderes Produktiv-sein: Ihre ungerichtete Wahrnehmung öffnet sich für all die Phänomene, die einem auf ungeplanten Wegen begegnen, während ihre unfokussierte Aufmerksamkeit all die überraschenden Eindrücke sammelt, die entlang der ungeradlinigen Spaziergänge aufzulesen sind. Idee und Bewegungserfahrung des Flanierens werden zum Ausgangspunkt der individuellen künstlerischen Auseinandersetzungen der Studierenden und sind auch im theoretischen Kontext zu reflektieren.

Das gleichnamige Seminar von Koethen und Schrader findet teilweise in Kooperation statt und beginnt gemeinsam mit dem Wochenstegreif von Oppermann und Thies in der Landschaftsarchitektur. (= transdisziplinäre Gestaltungspraxis mit dem Institut für Freiraumgestaltung der LUH)

Die Termine für das Modul BA 1.2 = 2 SWS finden vom 27.4. an 7 Mal wöchentlich 4 stündig statt. Der letzte Termin für das Seminar ist im BA 1.2 am 1.6.; es endet für BA 1.2 also vor dem Ende der Vorlesungszeit.

Künstlerische Projekte zwischen Heterogenität und Inklusion [Schrader]  
Modul BA 4.2 / Modul BW KM 3.1. und KM 3.2/ ÄBuG Modul Künstlerische Praxis zwischen Kunst / Vermittlung / Wissenschaft
BA SoPäd, MA BW, ÄBuG

Seminar (4 SWS) / (6 LP)

Blocktermine: 16.-18.6. und 30.6.-2.7., (jeweils 10:00 bis 18:00 Uhr); Mi, 21.6. (14:00-16:00 Uhr) und Mi, 5.7. (12:00-16:00 Uhr)
Raum: 1610-008, 1610-110

Ausgangspunkt und Anlass für die eigenen künstlerischen Projekte sollen in diesem Seminar die Diversity Grundsätze der Leibniz Universität Hannover sein. Unter folgendem Link können diese aufgerufen werden: https://www.vielfalt.uni-hannover.de/diversityprinciples.html In diesem künstlerisch wissenschaftlichen Seminar werden auf der einen Seite theoretische Zugänge zu dem Themenfeld der Heterogenität und Inklusion aufgegriffen und zugleich erarbeiten die Teilnehmenden eigene gestalterische Projekte, die in einem Spannungsfeld zu der Thematik einzuordnen sind.

Schon vor Beginn des Seminars gibt es die Möglichkeit einer Beteiligung im Umfang von mindestens fünf Terminen an einem Kunstprojekt, an dem auch geflüchtete Frauen teilnehmen. Erfahrungen aus diesem Projekt können in dieses Seminar eingebracht werden. (an dem Projekt Interessierte melden sich bitte per Email bei mir). Eine genauere Ankündigung für das Projekt wird noch im Institut ausgehängt. Weiter möchte ich den Besuch der Grundlagenvorlesung Diversität zur Vorbereitung auf das Seminar sehr empfehlen: https://www.vielfalt.uni-hannover.de/2219.html

Projekt – Didaktische Praxis II (Fortsetzung) [Improda / Schrader]  
Modul MA 3.4
MEd Lehramt SoPäd

Seminar (2 SWS) / (5 LP)

Do, wöchentl. 08:00-10:00; erster Termin: 13.04.2017
Raum: 1610-008 / 1610-110

Vor welchen Herausforderungen stehen Praxis und Konzept eines inklusiven (Kunst-)Unterrichts? Wie lässt sich die Heterogenität einer Lerngruppe bei der Planung und Durchführung, in der Konzeption von Methoden, Materialien und Medien angemessen berücksichtigen, so dass Lernprozesse zwar individualisiert und doch gemeinsam stattfinden können? Welche Potentiale eröffnet hierbei eine ästhetisch-künstlerische Perspektive?

In diesem auf zwei Semester angelegten Projekt werden – im Sinne eines forschenden Lernens und in hierfür eigens aufeinander abgestimmten Seminaren – exemplarisch Kunstwissenschaft, gestalterischer Praxis und Didaktik miteinander verzahnt; auf der Grundlage der notwendigen, bereichsübergreifenden Transferleistungen werden eigenständige Vermittlungschoreographien entworfen, die im konkreten Unterrichtszusammenhang durchgeführt und ausgewertet werden.

Die im WS 2016/17 in Kooperation stattgefundenen Seminare Künstlerische Projekte I und Projekt – Didaktische Praxis I münden im Sommersemester 2017 in das Seminar Projekt – Didaktische Praxis II

Auf der Grundlage eigener künstlerischer Praxiserfahrungen und der Auseinandersetzung mit den Bedingungen der fachspezifischen Lehr-/Lernprozessen sowie der strukturellen Dimension von Kunstunterricht im Zusammenhang mit Verfahren der Analyse und Reflexion von Unterrichts- und Vermittlungsinteraktionen sowie ästhetischer Erfahrungs- und Bildungsprozesse, sollen konkrete Unterrichtssituationen derart geplant und gestaltet werden, dass sie die Schülerinnen und Schüler in eigene gestalterische Tätigkeiten führen und einen kommunikativen Reflexionsraum eröffnen. In bestehenden Schulkooperationen sollen diese Unterrichtschoreographien schließlich erprobt und ausgewertet werden.

Bemerkung: Terminabsprachen und von der regulären Seminarzeit abweichende Temine für Schul-/Unterrichtsbesuche erfolgen gemeinsam im Seminar.

Wintersemester 2016/17
Künstlerische Projekte I – Experiment: Körper – Kunst – Vermittlung [Schrader]  
Modul SoPäd MA1.1 / Modul MA BW PF 2.5 / Modul MA BW KM 3.1 + 3.2 / ÄBuG Modul Reflektiertes künstlerisches Experimentieren
MEd Lehramt SoPäd, MA BW, ÄBuG
Seminar (4 SWS) / (6 LP)

Do, wöchentl. 12:00-16:00; erster Termin: 27.10.2016
+ ganztägiger Sondertermin: 28.10.2016
Raum: 1610-008, 1610-110

In diesem auf zwei Semester angelegten Projekt werden – im Sinne eines forschenden Lernens und in hierfür eigens aufeinander abgestimmten Seminaren – exemplarisch Kunstwissenschaft, gestalterischer Praxis und Didaktik miteinander verzahnt; auf der Grundlage der notwendigen, bereichsübergreifenden Transferleistungen werden eigenständige Vermittlungschoreographien entworfen, die im konkreten Unterrichtszusammenhang durchgeführt und ausgewertet werden.

Im WS 2016/17 findet ein Seminar Künstlerische Projekte I in Kooperation mit dem Seminar Projekt – Didaktische Praxis I statt; im kommenden Sommersemester 2017 münden diese dann im Seminar Projekt – didaktische Praxis II.

Das Seminar Künstlerische Projekte I beginnt mit einem Workshop der Künstlerin Mona Lisa Tina aus Bologna am 28.10.2016. Dieser ganztägige Workshop findet im Rahmen des Philosophiefestivals als „Experiment: Mona Lisa Tina“ statt. Aufbauend auf diesen ersten Performance-Erfahrungen sind im Seminar Künstlerische Projekte I mit Bezug zu Fluxus oder aktuellen performativen künstlerischen Aktionen eigene gestalterische Projekte zu erarbeiten und zu reflektieren.

Im Seminar Projekt – Didaktische Praxis I erfolgt zunächst eine grundlegende Auseinandersetzung mit den Bedingungen der fachspezifischen Lehr-/Lernprozessen sowie der strukturellen Dimension von Kunstunterricht im Zusammenhang mit Verfahren der Analyse und Reflexion von Unterrichts- und Vermittlungsinteraktionen sowie ästhetischer Erfahrungs- und Bildungsprozesse. Begleitend zur eigenen gestalterischen Tätigkeit werden in Korrespondenz zwischen künstlerischen Erfahrungen und didaktischer Theorienbildung bildungsrelevante Aspekte und Fokussierungen herausgearbeitet.

Im Folgenden sollen dann Unterrichtssituationen derart gestaltet werden, dass sie die Schülerinnen und Schüler in eigenen gestalterische Tätigkeiten führen. In bestehenden Schulkooperationen sollen diese Unterrichtschoreographien schließlich erprobt und ausgewertet werden.

Bemerkung: Von der regulären Seminarzeit abweichende Temine für Schul-/Unterrichtsbesuche erfolgen nach Absprache im Seminar.

Voraussetzung: Teilnahme an allen drei Seminaren!

WS 2016/17: Künstlerische Projekte I (4 SWS/6 LP)
WS 2016/17: Projekt – Didaktische Praxis I (2 SWS/3 LP)
SoSe 2017: Projekt – Didaktische Praxis II (2 SWS/5 LP)

Hinweis: Hinsichtlich der Modul-Prüfungsleistung „Portfolio“ in Modul MA 3 – Ästhetische Didaktik in Theorie und Praxis sollte bei Teilnahme an diesem Projekt bereits im WS 2016/17 begleitend die Einführungsveranstaltung zur Portfolio-Arbeit (MA 3.2) belegt werden. Andernfalls bitte persönliche Rücksprache halten.

Projekt – Didaktische Praxis I
Experiment: Körper – Kunst – Vermittlung [Improda / Schrader]  
Modul MA 3.3
MEd Lehramt SoPäd

Seminar (2 SWS) / (3 LP)

Do, wöchentl. 16:00-18:00; erster Termin: 27.10.2016
Raum: 1610-008, 1610-110

Vor welchen Herausforderungen stehen Praxis und Konzept eines inklusiven (Kunst-)Unterrichts? Wie lässt sich die Heterogenität einer Lerngruppe bei der Planung und Durchführung, in der Konzeption von Methoden, Materialien und Medien angemessen berücksichtigen, so dass Lernprozesse zwar individualisiert und doch gemeinsam stattfinden können? Welche Potentiale eröffnet hierbei eine ästhetisch-künstlerische Perspektive?

In diesem auf zwei Semester angelegten Projekt werden – im Sinne eines forschenden Lernens und in hierfür eigens aufeinander abgestimmten Seminaren – exemplarisch Kunstwissenschaft, gestalterischer Praxis und Didaktik miteinander verzahnt; auf der Grundlage der notwendigen, bereichsübergreifenden Transferleistungen werden eigenständige Vermittlungschoreographien entworfen, die im konkreten Unterrichtszusammenhang durchgeführt und ausgewertet werden.

Im WS 2016/17 findet ein Seminar Künstlerische Projekte I in Kooperation mit dem Seminar Projekt – Didaktische Praxis I statt; im kommenden Sommersemester 2017 münden diese dann im Seminar Projekt – didaktische Praxis II.

Das Seminar Künstlerische Projekte I beginnt mit einem Workshop der Künstlerin Mona Lisa Tina aus Bologna am 28.10.2016. Dieser ganztägige Workshop findet im Rahmen des Philosophiefestivals als „Experiment: Mona Lisa Tina“ statt. Aufbauend auf diesen ersten Performance-Erfahrungen sind im Seminar Künstlerische Projekte I mit Bezug zu Fluxus oder aktuellen performativen künstlerischen Aktionen eigene gestalterische Projekte zu erarbeiten und zu reflektieren.

Im Seminar Projekt – Didaktische Praxis I erfolgt zunächst eine grundlegende Auseinandersetzung mit den Bedingungen der fachspezifischen Lehr-/Lernprozessen sowie der strukturellen Dimension von Kunstunterricht im Zusammenhang mit Verfahren der Analyse und Reflexion von Unterrichts- und Vermittlungsinteraktionen sowie ästhetischer Erfahrungs- und Bildungsprozesse. Begleitend zur eigenen gestalterischen Tätigkeit werden in Korrespondenz zwischen künstlerischen Erfahrungen und didaktischer Theorienbildung bildungsrelevante Aspekte und Fokussierungen herausgearbeitet.

Im Folgenden sollen dann Unterrichtssituationen derart gestaltet werden, dass sie die Schülerinnen und Schüler in eigenen gestalterische Tätigkeiten führen. In bestehenden Schulkooperationen sollen diese Unterrichtschoreographien schließlich erprobt und ausgewertet werden.

Bemerkung: Von der regulären Seminarzeit abweichende Temine für Schul-/Unterrichtsbesuche erfolgen nach Absprache im Seminar.

Voraussetzung: Teilnahme an allen drei Seminaren!

WS 2016/17: Künstlerische Projekte I (4 SWS/6 LP)
WS 2016/17: Projekt – Didaktische Praxis I (2 SWS/3 LP)
SoSe 2017: Projekt – Didaktische Praxis II (2 SWS/5 LP)

Hinweis: Hinsichtlich der Modul-Prüfungsleistung „Portfolio“ in Modul MA 3 – Ästhetische Didaktik in Theorie und Praxis sollte bei Teilnahme an diesem Projekt bereits im WS 2016/17 begleitend die Einführungsveranstaltung zur Portfolio-Arbeit (MA 3.2) belegt werden. Andernfalls bitte persönliche Rücksprache halten.

Sommersemester 2016
Reflexive künstlerisch-gestalterische Projekte [Schrader]
Modul SoPäd BA 1.2 / Modul ÄBuG Reflektiertes künstlerisches Experimentieren
BA SoPäd, ÄBuG

Theorie-Praxis-Seminar (2 SWS) / (3 LP) – Teilnehmer/innenbegrenzung: 10

Do, 14-tgl., 16:00-20:00
erster Termin: 14.04.2016

Raum: 1610-008 / 1610-110

Reflexive künstlerisch-gestalterische Projekte beinhalten ein projektgebundenes Verknüpfen von eigenen gestalterischen Experimenten und deren Reflexion, z. T. mit Bezug auf künstlerische Werke oder theoretische Ansätze z.B. aus der Medienphilosophie. In diesem Wechsel werden in der Seminarveranstaltung bildnerisch-konzeptionelle Ansätze für eigene künstlerisch-gestalterische Projekte erarbeitet. Für die experimentellen Prozesse bietet die künstlerisch experimentelle Werkstatt des IGK sowohl den Raum und die Ausstattung für Fotografie, Druck, Projektionen, Malerei, Zeichnungen und anderes als auch die Möglichkeit zum Austausch und zur gemeinsamen Reflexion mit anderen Studierenden des IGK. Darüber hinaus kann dort mittwochs während der Zeit der offenen Werkstatt technische Unterstützung eingeholt werden.

Räume frei denken, Freiräume schaffen [Schrader]
Modul SoPäd MA 1.2 / Modul ÄBuG Künstlerische Praxis zwischen Kunst/Vermittlung/Wissenschaft
MEd Lehramt SoPäd, ÄBuG
Seminar mit Theorie-Praxis-Verknüpfung (4 SWS) / (6 LP)

Kooperatives Seminar in der Exkursionswoche vom 17.-24.5.2016
Institut für Freiraumentwicklung (Wochenstegreif) / Institut für Gestaltungspraxis und Kunstwissenschaft (transdisziplinäre Gestaltungspraxis)

Raum: 1610-110 / 1610-008 / 1601- -126

Die beiden Achsen der Königsworther Straße und der großen Allee der Herrenhäuser Gärten verbinden mehrere Lernorte der Hochschule. Dazu gehören auch die Freiräume, die uns als Augenweide, Erholungsfläche, Rückzugsraum und Insprirationsorte dienen.

Das sind in einer Richtung die Freiflächen im Umfeld der ehemaligen Tanzschule Brakel (jetzt Haupthaus des IGK), etwa die Brücke über die Leine und die Wege an ihr entlang sowie der Hof und Garten der Villa Simon, und in der anderen der Georgengarten, der Skulpturengarten an der Herrenhauserstraße 2a oder die Mauergärten.

Wir erkunden die unterschiedlichen Orte und entwerfen Konzepte, wie diese in Wert gesetzt, konzeptuell miteinander verbunden und vorsichtig (z.T. temporär) für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden können. Damit würde die Universität auch einen Beitrag zu ihrer Verankerung in den Stadtteilen und zur Verbindung ihrer Gärten mit dem Ensemble der Herrenhäuser Gärten leisten.

Spannend wird es sein, ob und auf welch verschiedene Weise sich KünstlerInnen und LandschaftsarchitektInnen der Thematik annähern. Sowohl ergebnisoffene als auch zielstrebige Vorgehensweisen haben ihre Berechtigung, die es zu reflektieren und auszuloten gilt.

Die transdisziplinäre Veranstaltung bietet Ihnen unterschiedliche fachliche Inputs und immer wieder Diskussionstreffen – darüber hinaus die Gelegenheit, in den Räumen des Instituts für Gestaltungspraxis und Kunstwissenschaft in der Königsworther Straße zu arbeiten. Das Zusammengehen der beiden Studienfächer ermöglicht Erkenntnisse der jeweils anderen wie auch der eigenen Denk- und Vorgehensweisen. Betreut werden Sie von beiden Instituten.

Als Seminarergebnis erarbeiten Sie eine Broschüre mit Text/Bild-Anteilen, einen Video- oder einen Audiobeitrag. Ihre Arbeiten können im look&think (Außenstelle des IGK am Rande des Gartens der Villa Simon) und zur Nacht der Wissenschaften öffentlich ausgestellt werden, wenn sie den entsprechenden Qualitätsvorgaben entsprechen.

Wintersemester 2015/16
Cross Media [Schrader]
Modul B / Modul D / Modul E / Modul PF 2.5 / Modul KM 3.2
BA SoPäd, MEd Lehramt SoPäd, MA BW, ÄBuG

Theorie-Praxis-Seminar (4 SWS) / (6 LP) – Teilnehmerbegrenzung: 10

Fr, wöchentl., 10:00-14:00
erster Termin: 17.04.2015

Raum: 1610 – 008 / 1610 – 110

Cross media soll hier als ein projektgebundenes Verknüpfen verschiedener analoger und digitaler Medien verstanden werden. Konkret werden in dem Seminar analoge Fotografie, digitale Bildbearbeitung (Foto und Video) ebenso wie Siebdruck in ihrer praktischen Handhabung vorgestellt. In einem Wechsel von technisch-handwerklichen Einblicken, eigenen gestalterische Experimente und der Betrachtung ausgewählter Werkbeispiele von Künstler_innen sollen in diesem Seminar sowohl Kenntnisse und Fertigkeiten in den genannten Techniken erworben werden als auch bildnersich/konzeptionell Ansätze für eigene künstlerisch-gestalterische Projekte erarbeitet werden. Ich empfehle den Teilnehmenden für die praktischen Experimente und Erarbeitung des künstlerisch-gestalterischen Projektes Zeit in der offenen Werkstatt (Mi und Do) einzuplanen. An einem der aufgeführten Termine werden wir eine ganztägige Exkursion zum ‘media art festival’ nach Osnabrück durchführen. Dafür entfällt der Termin am 15.5.2015 (Brückentag nach Himmelfahrt)

Literatur wird im Seminar und über Stud.IP bekannt gegeben.

Transdisziplinäre Gestaltungspraxis (mit Studierenden der Landschaftsarchitektur) [Koethen/Schrader]
Modul B
BA SoPäd, MEd Lehramt SoPäd

Seminar (2 SWS) / (3 LP)

Termine:
13.05.2015, 14:00-18:00
10.06.2015, 14:00-18:00 
Tagesstegreif (24 Stunden):
16.06.2015 um 17:00 Ausgabe der Aufgabe
17.06.2015 um 17:00 Abgabe der Arbeit
19.06.2015, 17:00 (voraussichtlich) – Rückgabegespräch für die Studierenden mit allen Dozentinnen
Nachbereitung:
20.06.2015, 10:00-14:00
30.06.2015, 16:00-20:00 (bzw. n.Vb.)

Raum: 1610 – 110

Durch Teilnahme an sogenannten Stehgreif-Übungen, die sich über 24 Stunden einem eingegrenzten Thema widmen, bieten wir IGK-Studierenden an, ein sowohl spontanes als auch konzentriertes gestalterisches Vorgehen kennenzulernen. Für diejenigen, die in der Exkursionswoche (Ende Mai) keinen Kompaktblock in künstlerischer Praxis belegen können, ergibt sich damit eine Alternative mit geringerer Stundenzahl (2 SWS im Verlauf des Juni). Am zentralen Termin (17. 6.) werden entweder eigene Gestaltungsversuche gewagt oder Entwurfsprozesse von Architektur-KommilitonInnen beobachtet und dokumentiert. Davor und danach sind jeweils 2 vierstündige Einführungs- und Nachbereitungstermine zu belegen, die ausschließlich für die Studierenden des Fachs Bildende Kunst konzipiert sind.

Gegenstand der künstlerischen Auseinandersetzung ist das räumliche und situative Spannungsfeld zwischen der kleinen „Stadtbrache“ am südwestlichen Eck des Königsworther Platzes und der von außen nicht einsehbaren IGK-Außenstelle „Look & Think“. Zur Vorbereitung der Stehgreifübungen dienen temporäre Kunstaktionen vor Ort, die exemplarischen Charakter haben. Verbunden mit eigenen situationsbezogenen und performativen Experimenten werden die Studierenden für konkrete Auseinandersetzungen sensibilisiert und erhalten sie Anregungen für künstlerische Bearbeitungen. Die beiden Nachbereitungstermine werten die Arbeitsprozesse und -Ergebnisse aus und reflektieren das Spektrum künstlerischer Weiterentwicklung. Abschließend geht es um die Möglichkeiten einer Präsentation im Look & Think, die an konkreten Beispielen diskutiert und ggf. realisiert werden.

Kolloquium Modul D & Modul E [Schrader]
Modul D / Modul E
BA Sopäd, MEd Lehramt SoPäd
Kolloquium (1 SWS)  

Termine:
Do, 23.04.2015, 16:00-18:00
Do, 07.05.2015, 16:00-18:00
Do, 21.05.2015, 16:00-18:00
Do, 11.06.2015, 16:00-18:00
Do, 25.06.2015, 16:00-18:00
Do, 09.07.2015, 16:00-18:00
Do, 16.07.2015, 16:00-18:00

Raum: 1610 – 110

Das Kolloquium ist für Studierende im BA des Abschlussmoduls D und für Studierende im MA des Abschlussmoduls E eingerichtet. Insbesondere werden Möglichkeiten zur Erarbeitung einer Theorie-Praxisverknüpfung im Rahmen der jeweiligen Einzelprojekte eruiert. Die Veranstaltung stellt eine Art begleitendes Reflexionsforum und Hilfestellungen für die individuellen Arbeitsprojekte dar. Neben dem verpflichtenden Besuch dieses Kolloquiums wird empfohlen, ein ergänzendes Seminar zur Künstlerischen Praxis oder andere weiterführende Veranstaltungen mit Bezügen zum eigenen Projekt zu belegen.

Wintersemester 2014/15
Annäherungen an Aspekte der Gender- und Queertheorie anhand ausgewählter Werkbeispiele von Künstler_innen und eigene gestalterische Experimente [Schrader]
Modul B / Modul C / Modul PF 2.5 / Modul KM 3.2
BA SoPäd, MEd Lehramt SoPäd, MA BW, ÄBuG, KuWi, GS, Juniorstudium

Theorie-Praxis-Seminar (4 SWS) / (6 LP) – Teilnehmerbegrenzung: 10

Do, wöchentl., 10:00-14:00
erster Termin: 16.10.2014, 10:00-13:00
zweiter Termin: 06.11.2014, 10:00-18:00

Raum: 1610 – 008

In diesem Seminar werden wir in der Theorie ausgewählte Werkbeispiele von Medienkünstler_innen betrachten und diese in Bezug zu Ansätzen der Gender- und Queertheorie reflektieren. Zugleich sind vor dem Hintergrund theoretischer Reflexionen eigenständige künstlerisch-gestalterische Projekte zu entwickeln. Bitte unbedingt beachten: der Termin am 6. 11. ist geblockt – an diesem Tag ist die Teilnahme an dem Seminar Sammeln-Ordnen-Zeigen zur Einführung in diese künstlerischen Arbeitsverfahren verpflichtend: Für diese Einführung findet das Seminar am 6.11. ausnahmsweise ganztägig bis 18 Uhr statt!

Literatur wird im Seminar und über Stud.IP bekannt gegeben.

Sammeln – Ordnen – Zeigen [Schrader]
Modul B / Modul PF 2.5 / Modul 3.2
BA SoPäd, MEd Lehramt SoPäd, MA BW, ÄBuG, KuWi, GS, Juniorstudium
Theorie-Praxis-Seminar (2 SWS) / (3 LP) – Teilnehmerbegrenzung: 10

Do, 14-tgl., 14:00-18:00
erster Termin: 06.11.2014, 14:00-18:00

Raum: 1610 – 008

In diesem Seminar wird das “Sammeln – Ordnen – Zeigen” als eine Form der künstlerischen Erkundung zu eigenen Themen praktiziert und zu einem gestalterischen Projekt verdichtet. Termine im Januar: 8.1., 15.1. und 22.1.2015

Literatur wird im Seminar und über Stud.IP bekannt gegeben.

Sommersemester 2014
Annäherungen an Aspekte der Gender- und Queertheorie anhand ausgewählter Werkbeispiele von Künstler_innen und eigene gestalterische Experimente [Schrader]
Modul B / Modul C / Modul PF 2.5 / Modul KM 3.2
BA SoPäd, MEd Lehramt SoPäd, MA BW, ÄBuG, KuWi, GS, Juniorstudium

Seminar (2 SWS) / (3 LP) – Teilnehmerbegrenzung: 10

Termine:                                                 
Do, 10.04.2014, 10:00-14:00
Do, 08.05.2014, 10:00-14:00
Do, 15.05.2014, 10:00-14:00
Do, 19.06.2014, 10:00-14:00
Do, 03.07.2014, 10:00-14:00
Do, 10.07.2014, 10:00-14:00

Raum: 1610 – 008

In diesem Seminar werden wir ausgewählte Werkbeispiele von Medienkünstler_innen betrachten und diese in Bezug auf Ansätze der Gender- und Queertheorie reflektieren, darüberhinaus werden wir eigene künstlerisch-gestalterische Experimente durchführen. An einem der aufgeführten Termine werden wir eine ganztägige Exkursion zum ‘media art festival’ nach Osnabrück durchführen.

Literatur wird im Seminar und über Stud.IP bekannt gegeben.

Kunst kann mehr als schöne Bilder – Annäherungen an Performance und Aktionskunst [Bube / Schrader]
Modul B / Modul C / Modul E / Modul PF 2.5 / Modul 3.2
BA SoPäd, MEd Lehramt SoPäd, MA BW, ÄBuG
Seminar (4 SWS) / (6 LP) – Teilnehmerbegrenzung: 10

Termine:                                    
Do, 17.04.2014, 09:00 (verbindliche Anmeldung)
Do, 22.05.2014, 10:00-14:00
Do, 05.06.2014, 10:00-14:00
Exkursion: 12.6.-14.6. in den Kunstraum Tosterglope
Nachbereitungen nach Vereinbarung

Raum: 1610 – 110 / – 008

In diesem Seminar werden wir uns theoretisch und in eigenen Experimenten mit Formen von künstlerischen Aktionen auseinandersetzen. Auf theoretischer Ebene werden wir uns an exemplarischen Beispielen, ausgehend von Aktionen der Fluxusbewegung bis hin zu aktuellen künstlerischen Performances, Hintergründe, Kontexte und Ziele der Aktionskunst vergegenwärtigen. Ob als Spontaninszenierung auf offener Straße oder Bühne, als experimentelles Ereignenlassen des Zufälligen/Nichtlogischen oder als gezieltes Agieren gegen Tabus und Konventionen – immer geht es darum, Wahrnehmungen zu aktivieren und Aufmerksamkeit auf das Leben selbst zu richten. Besonderen Raum für das mögliche eigene Erleben entsprechender Veränderungen von Zusammenhängen, Denkweisen und Haltungen, bietet die Exkursion zum Kunstraum Tosterglope (Wendland). An diesem auf dem Land gelegenen Ort, der sich zeitgenössischer Kunst ebenso widmet wie Fragen der künstlerischen Kunstvermittlung, werden wir drei Tage lang an eigenen Performances arbeiten. Diese künstlerischen Experimente können auch Fotografie oder Videoaufnahmen einbeziehen und sollen auf jeden Fall medial dokumentiert werden. Im Rahmen der Nachbereitung sind diese Fotos und Videoaufnahmen für eine mögliche Präsentation aufzubereiten.

Informationstermin und verbindliche Anmeldung ist am 17.4. um 9 Uhr. Hier können auch alle weiteren organisatorischen Fragen ebenso wie die nach den Kosten (ca 45,- Euro für drei Tage Aufenthalt in 2-3 Bettzimmern und Selbstverpflegung) geklärt werden.

Literatur wird im Seminar und über Stud.IP bekannt gegeben.

Wintersemester 2013/14
Erarbeitung, Durchführung und Reflexion eines Kunstvermittlungsangebotes für Förder/Schulklassen in der Ausstellung Alexandra Leykauf im KUNSTVEREIN LANGENHAGEN [Schrader]
Modul A / Modul E
BA SoPäd, MEd Lehramt SoPäd

Seminar (2 SWS) / (3 LP) – Teilnehmerbegrenzung: 10

Termine:                                          Raum: 1610 – 008
Fr, 18.10.2013, 12:00-16:00
Sa, 19.10.2013, 12:00-16:00
Fr, 25.10.2013, 12:00-16:00
Sa, 26.10.2013, 12:00-16:00
Mi, 30.10.2013, 18:00-21:00 (Film)

zzgl. individuelle Termine für Projektsprechstunde (im Umfang von 2 Std.), für Durchführung des Vermittlungsangebots und dessen Reflexion (im Umfang von jeweils 4 Std.)

Zur Ausstellung der Künstlerin Alexandra Leykauf werden wir in Kooperation mit dem KUNSTVEREIN LANGENHAGEN Vermittlungssituationen für Schulklassen erarbeiten und mit Förderschulklassen und einer Grundschulklasse in der Ausstellung und in Werkräumen durchführen. Die Vermittlungsangebote umfassen ca. 3 Stunden mit Vermittlungssituationen in der Ausstellung und Kreativangeboten in Werkräumen. Ziel ist es, im Dialog mit zeitgenössischer Kunst in einer Ausstellung eigene vertiefende Vermittlungssituationen zu gestalten, durchzuführen und zu reflektieren. Impulse für die Erarbeitung dieser Vermittlungsformate bieten ein Workshop mit der Künstlerin Alexandra Leykauf, die Zusammenarbeit mit dem Team Kunstvermittlung am KUNSTVEREIN LANGENHAGEN und der Film “gemeinsam anders” von Christopher Kloeble.

Das Seminar muss am Anfang des Semesters sehr kompakt beginnen, da die Ausstellung am 17.11. endet. In den darauf folgenden zwei Wochen wird es noch einen Auswertungstermin geben:

1. zwei Blockseminartermine: jeweils Freitag/Samstag am 18./19.Oktober und am 25./26.Oktober jeweils von 12 bis 16 Uhr. Sollte der Termin Freitags um 12 Uhr mit anderen Veranstaltungen kollidieren bitte unbeding melden, die Uhrzeit kann noch geändert werden!

Wir besuchen die Ausstellung von Alexandra Leykauf im KUNSTVEREIN LANGENHAGEN und besprechen die Werke und das Konzept der Ausstellung. Wir setzen uns mit Ansätzen künstlerischer Kunstvermittlung und insbesondere mit der Kunstvermittlung des KUNSTVEREINS LANGENHAGEN auseinander und lernen praktische Abläufe der Workshops im KUNSTVEREIN LANGENHAGEN kennen. An beiden Blockterminen werden in Kooperation mit dem Team Kunstvermittlung am KUNSTVEREINS LANGENHAGEN und der künstlerischen Leiterin Ursula Schöndeling Vermittlungssituationen konzipiert. D.h. Studierende und Vermittlerinnen erarbeiten gemeinsam erste Ideen und besprechen sie in einer gemeinsamen Vorstellungsrunde.

2. Entwicklungsphase: 28.10. – 08.11. 2013 freie Arbeitsphasen und Projektbesprechung in Kleingruppen. Die Vermittlungsideen sind in Arbeitsgruppen auszuarbeiten und werden in zu vereinbarenden Projektbesprechungen betreut.

3. Durchführungsphase: 11.11. – 15.11.2013 jeweils an einem Vormittag führt eine Gruppe Vermittlungsangebote für eine Schulkasse im Kunstverein Langenhagen durch.

4. Reflexion: Anschließend werden wir noch einen Seminartermin an einem Freitag zur Reflexion und Auswertung vereinbaren.

Am Mittwoch den 30.10. ab 18 Uhr wird der Film „gemeinsam anders“ von Christopher Kloeble mit einem anschließenden Expertengespräch vorgestellt. Diese Veranstaltung ist ebenfalls Bestandteil des Seminars.

Literatur wird im Seminar und über Stud.IP bekannt gegeben.

Mediale Reflexionen oder: über das Einüben von Perspektivwechseln und die Kreativität der Kunst [Schrader]
Modul B / Modul E / Modul PF 2.5 / Modul KM 3.2
BA SoPäd, MEd Lehramt SoPäd, MA BW, ÄBuG

Seminar mit Theorie-Praxis-Verknüpfung (2 SWS) / (3 LP) – Teilnehmerbegrenzung: 10

Do, wöchentl., 10:00 – 12:00, erster Termin: 24.10.2013,
Raum: 1610 – 110 / -008
Die Termine am 07.11.2013, 19.12. 2013, 09.01.2014 werden geblockt: 10:00 – 14:00 bzw. 15:00 (dafür entfallen drei andere Termine)

Mit bereits vorhandenen medialen Materialien wird im Rahmen dieses Seminars ein eigenes künstlerisches Projekt entwickelt. Eigene Filme, Fotografien, Videos, … können ebenso wie aus Filmen oder anderen öffentlichen Medien entnommene Bildmaterialien als Ausgangspunkte für das Erarbeiten neuer Interpretationen und andere Sichtweisen verwendet werden. Die gestalterische Praxis kann von der Erarbeitung einer Art visueller Filmanalyse mittels Filmstills bis zur Umdeutung des vorgefundenen Bildmaterials in ganz eigene Projekte reichen. Das Seminar kann allein oder auch in Kombination mit dem Seminar “Inklusion und Diversität oder: über das Einüben von Perspektivwechseln und die Kreativität der Kunst” von Prof. Dr. Eva Koethen besucht werden. So kann hier beispielsweise auf der Basis des am 30.10. 2013 gezeigten Films “gemeinsam anders” von Christopher Kloeble eine künstlerisches Projekt, das aus diesem Filmmaterial heraus entsteht, betreut werden.

Literatur wird im Seminar und über Stud.IP bekannt gegeben.

Medientheorien_Medienphilosophie und Kunst [Schrader]
Modul C / Modul E / Modul PF 2.5 / Modul KM 3.1
BA SoPäd, MEd Lehramt SoPäd, MA BW, ÄBuG, KuWi, GS

Seminar (2 SWS) / (3 LP)

Do, wöchentl., 18:00 – 20:00, erster Termin: 24.10.2013, Raum: 1610 – 110

In diesem Seminar werden ausgewählte Medientheorien und medienphilosophische Texte verschiedener Epochen – von Walter Benjamin bis zu feminstischen Ansätzen und der negativen Medientheorie von Dieter Mersch – vorgestellt und reflektiert. Vertiefend werden exemplarisch Kunstwerke, Filmausschnitte oder andere Medienprodukte in Hinblick auf Analogien oder Korrespondenzen zu diesen Theorien rezipiert.

Literatur wird im Seminar und über Stud.IP bekannt gegeben.

Sommersemester 2013
Gestalterische Praxis und Reflexion künstlerischer Auseinandersetzungen mit Medien in Kooperation mit dem Kunstverein Langenhagen [Schrader]
Modul B / Modul D / Modul E / Modul KM 3.1 / Modul KM 3.2
BA SoPäd, MEd Lehramt SoPäd, MA BW, ÄBuG

Seminar mit Theorie-Praxis-Verknüpfung (4 SWS) / (4-6 LP) – Teilnehmerbegrenzung: 10

Do, wöchentl., 10:00 – 14:00, erster Termin: 04.04.2013, Raum: 1610 – 008/110

In diesem Seminar erarbeiten die Teilnehmenden ein jeweils individuelles gestalterisches Projekt. Das “Finden” eines eigenen Themas gehört ebenso zu dieser gestalterischen Arbeit wie das Recherchieren und Sammeln von (zumeist visuellem) Material und das Experimentieren mit Material und Form. In Kooperation mit dem KUNSTVEREIN LANGENHAGEN wird die Künstlerin Alexandrda Leykauf einen Workshop mit uns durchführen. Sie arbeitet mit Fotografie und Raum unter anderem zu Perspektive, Täuschung und Illusion. Von September bis November 2013 stellt sie im KUNSTVEREIN LANGENHAGEN aus. Die Kooperation wird im Wintersemester fortgeführt mit zwei verschiedenen Veranstaltungen: ein Seminar im Modul B (Ausstellungsbesuch) und ein Seminar im Modul A, in dem dann im Herbst zu der Ausstellung von Alexandra Leykauf eine Vermittlung für SchülerInnen erarbeitet wird.

Literatur wird im Seminar und über Stud.IP bekannt gegeben.

Von Yoko Ono bis Pussy Riot – Ausgewählte Positionen von Künstlerinnen in Performance und Medienkunst seit den 1960er Jahren [Schrader]
Modul C / Modul D / Modul E / Modul PF 2.5 / Modul KM 3.1 / Modul KM 3.2
BA SoPäd, MEd Lehramt SoPäd, MA BW, ÄBuG, KuWi, GS, Juniorstudium

Seminar (2 SWS) / (2-3 LP) – Teilnehmerbegrenzung: 10

Mi, wöchentl., 16:00 – 18:00, erster Termin: 04.04.2013, Raum: 1610 – 110

Wir werden uns in dem Seminar mit Werkbeispielen von Künstlerinnen befassen, die sich mit ihren Arbeiten in zeitgenössischen gesellschaftspolitischen Auseinandersetzungen positioniert haben: Yoko Ono, Lynn Hershman, VALIE EXPORT, Gertrud Schrader, Alba d´Urbano, Pussy Riot,

Literatur wird im Seminar und über Stud.IP bekannt gegeben.

Modelle der Kunstvermittlung in praktischer Erkundung –
Eine Kooperation mit dem KUNSTVEREIN HANNOVER [Koethen / Improda / Schrader]  
Modul A-E / Modul PF 2.5 / Modul 3.1 / Modul 3.2
BA SoPäd, MEd Lehramt SoPäd, MA BW, ÄBuG
Seminar mit Theorie-Praxis-Verknüpfung (3 SWS) / (3-5 LP) – Teilnehmerbegrenzung: 12

Mi, wöchentl., 14:00 – 16:00 & Blocktermine nach Absprache, erster Termin: 03.04.2013, Raum: 1610 – 110

Das Seminar hat zum Ziel innovative Vermittlungsangebote zu erarbeiten, die sich konkret auf eine Ausstellung im KUNSTVEREIN HANNOVER beziehen. Das Projekt mündet im Juli 2013 in einer Abendveranstaltung für Studierende und junge Erwachsene. Im Seminar werden Formen aktueller Kunstvermittlung und das Programm des KUNSTVEREIN HANNOVER vorgestellt. Die Seminararbeit basiert auf der Spezifik künstlerischen Denkens und Experimentierens und führt zur Entwicklung konkreter Angebote in der Auseinandersetzung mit den Werken der Ausstellung. Entwicklung und Verlauf der Veranstaltung verstehen sich als kreative Aufgabe, die von offener Wahrnehmung und gestalterischen Kompetenzen getragen ist. Das Seminar richtet sich an Master-Studierende und ist auch für das Modul D im Bachelorstudium zu empfehlen, ggf. nach persönlicher Rücksprache.

Literatur wird im Seminar und über Stud.IP bekannt gegeben.

Sommersemester 2012
Mapping – Verhandlungen von Körper und Raum
[Schrader]
Modul B / Modul C / Modul PF 2.5. / Modul KM 3.2
BA SoPäd, MEd Lehramt SoPäd, MA BW, ÄBuG, KuWi, GS, Juniorstudium
Seminar mit Theorie-Praxis-Verknüpfung (4 SWS) / (3-5 LP) – Teilnehmerbegrenzung: 10

Fr, wöchentl., 10:00 – 14:00, erster Termin: 13.04.2012, Raum: 6303 – 406

In dem Begriff “mapping” ist das Spannungsfeld von Information und Kartografie angesprochen, welches sowohl in Wissenschaften als auch in den Künsten in unterschiedlicher Form ausgelotet wurde und wird. In den aktuellen Auseinandersetzungen des new material feminism steht der Begriff auch im Kontext einer differenzierten Betrachtung des Dualismus von Objekt und Subjekt, derzufolge Erkennen als mit Materialitäten verknüpft angesehen wird. In diesem Seminar werden einerseits Werkbeispiele (unter anderem “Map” und andere Werke von Mona Hatoum oder auch Werke von J. Mayer H (siehe: www.berlinischegalerie.de/ausstellungen/aktuell/j-mayer-h.html) reflektiert und zugleich das Spannungsfeld von Raum und Körper in eigenen gestalterischen Projekten erkundet, wobei Raum sowohl virtuell/medial aufgefasst werden kann als auch konkret begehbar. So sollen auch an einem Termin in einer experimentellen Begehung die dann noch leeren neuen Räume des Instituts erkundet werden.

Literatur wird im Seminar und in Stud.IP angekündigt.

Fachspezifische Übung – Medien [Schrader / Winter]
Modul B
BA SoPäd, MEd Lehramt SoPäd, MA BW, ÄBuG, GS, Juniorstudium

Fachspezifische Übung (2 SWS) / (1 LP) – Teilnehmerbegrenzung: 10

Mi, wöchentl., 14:30 – 16:00, erster Termin: 11.04.2012, Raum: 6303 – 407

Die fachspezifische Übung gibt einen Einblick in die analoge als auch digitale Fotografie- und Videotechnik. Im Rahmen dieser Übung können analoge Spiegelreflexkameras ausgeliehen werden und anschließend Negative und Poititve an mehreren Vergrößerungsgeräten entwickelt werden. Für digitale Fotoaufnahmen stehen Digitalkameras sowie eine digitale Spiegelreflexkamera zur Verfügung. Die Bearbeitung der Digitalfotografien wird an den PC-Arbeitsplätzen mittels Photoshop durchgeführt. In der Medienwerkstatt stehen eine Workstation und ein Casablanca Schnittplatz für digitale Videos zu Verfügung. An einem PC-Arbeitsplatz werden digitale Videos mit dem Videoschnittprogramm Pinnacle geschnitten und bearbeitet. Für die Aufnahmen gibt es zwei digitale Videokameras. Vorhandene analoge Videos können an einem VHS-Schnittplatz bearbeitet werden. Die fachspezifische Übung kann nach Absprache mit Katharina Winter Mittwoch auch zeitlich verschoben werden.

Kolloquium Modul D [Bube / Schrader]         
Modul D
BA SoPäd
Colloquium (1 SWS)

Termine:                                            Raum: 6303 – 403
Do, 19.04.2012, 10:00 – 14:00
Do, 03.05.2012, 10:00 – 14:00
Do, 28.06.2012, 10:00 – 14:00
Do, 12.07.2012, 10:00 – 14:00 

Das Kolloquium ist für Studierende des Abschlussmoduls D eingerichtet. Bereits begonnene Projekte werden hier weiter betreut. Insbesondere werden Möglichkeiten zur Erarbeitung einer Theorie-Praxisverknüpfung im Rahmen der jeweiligen Einzelprojekte eruiert. Die Veranstaltung findet geblockt statt, bietet begleitend Diskussionsforen und Hilfestellungen und ermöglicht die Weiterarbeit an den individuellen Projekten auch teils während der Kolloquiumszeit.

Literatur wird im Kolloquium bekannt gegeben.

Kolloquium Modul E [Schrader]
Modul E
MEd Lehramt SoPäd
Colloquium (1 SWS)  

Do, 10:00 – 14:00, erster Termin: 12.04.2011, Raum: 6303-406

Das Kolloquium ist für Studierende im Abschlussmodul E eingerichtet. Die bereits im Wintersemester begonnenen Projekte werden hier weiter betreut. Insbesondere werden Möglichkeiten zur Erarbeitung einer Theorie-Praxis-Verknüpfung im Rahmen der jeweiligen Einzelprojekte eruiert.
Zum ersten Termin am 12.4. sind alle Materialien und bisherigen Arbeiten für das eigene Gestaltungsprojekt mitzubringen. An diesem Termin sollen Möglichkeiten der Weiterarbeit und Verknüpfung mit Theorie besprochen werden und ggf. an den Projekten weiter gearbeitet werden. Die Termine für die weiteren Blöcke werden am 12.4. vereinbart.

Offene Medienwerkstatt [Schrader / Winter]
Technische Übung
BA SoPäd, MEd Lehramt SoPäd, MA BW, ÄBuG, KuWi, GS, Juniorstudium
Mi, wöchentl., 14:00 – 18:30, erster Termin: 11.04.2012, Raum: 6303 – 407

In der Medienwerkstatt können Studierende eigene gestalterische Projekte be- und erarbeiten. Hier stehen technische Geräte, wie Foto- und Videokamera, Scanner, Licht, Reprostativ etc. zur Verfügung. Zwei PC-Arbeitsplätze und ein Casablanca-Videoschnittplatz sind insbesondere für die weitere Bearbeitung der digitalen Bilder und Videos ausgestattet. Die Medienwerkstatt verfügt über ein gutes analoges S/W-Fotolabor! Die notwendigen technischen Fertigkeiten können hier unter Anleitung erlernt werden.

Wintersemester 2011/12
Zum Spannungsfeld von Arbeitsräumen und künstlerischen Konzepten [Schrader]
Modul B / Modul C / Modul PF 2.5. / Modul KM 3.1-3.2
BA SoPäd, MEd Lehramt SoPäd, MA BW, ÄBuG, KuWi, GS, Juniorstudium
Seminar (2 SWS) mit Theorie-Praxis-Verknüpfung / (2-3 LP) – max. Teilnehmer: 15

Mi, 14-tgl., 16.00 – 20.00, erster Termin: 19.10.2011, Raum: 6303 – 406

In zwei aufeinander aufbauenden Seminaren zum Spannungsfeld von künstlerischen Konzepten und Arbeitsräumen im WS 11/12 und einem umfangreicheren Folgeseminar im SoSe 2012 soll der geplante Umzug des Instituts in neue Räume zum Anlass genommen werden, um künstlerische Arbeitskonzepte ebenso wie den Lehransatz des Instituts im Zusammenhang mit Werkstattkonzepten zu thematisieren. In einer Sichtung werden im Wintersemester die bisherigen Arbeitsräume des Instituts hinsichtlich der zugrundeliegenden Arbeitskonzepte reflektiert. Auf der Grundlage des Lehransatzes des Instituts für Gestaltungspraxis und Kunstwissenschaft werden Fragen nach notwendigen Veränderungen in der Gestaltung der künftigen neuen Arbeitsräume des Instituts erarbeitet.

Im Mittelpunkt des Seminars stehen somit künstlerisch-theoretische Inhalte und Reflexionen. Leistungsnachweise in Modul B und C sind nach Absprache möglich. Dieses Seminar kann in einer Verschränkung mit den Seminaren “Künstlerische Materialien I und II” von Frau Prof. Dr. Koethen besucht werden: Studierende, die dort am konkreten Material Ordnungen entwickelt haben oder entwickeln, können ihre Ansätze hier kontextualisieren und konzeptuell einbetten – zugleich werden so konkrete Materialien und Ordnungen in dieses Seminar hineingetragen, an denen die Reflexionen und konzeptuelle Einbettung entwickelt werden.

Im Sommersemester werden dann in einem umfangreicheren Seminar im Modul B die neuen Räume in Besitz genommen. Die Teilnehmenden der Seminare sind zum Einen an den konzeptuellen Überlegungen zur Gestaltung der neuen künstlerisch-experimentellen Werkstatt des Instituts beteiligt und sie setzen sich zum Anderen mit dem Lehransatz des Instituts und somit den Inhalten und Zielen des eigenen Studiums im Fach Kunst auseinander.

Literatur wird im Seminar und in Stud.IP angekündigt.

Inszenierte Fotografie [Improda / Schrader]
Modul A / Modul B / Modul PF 2.5 / Modul KM 3.1-3.2
BA SoPäd, MEd Lehramt SoPäd, MA BW, ÄBuG

Seminar (4 SWS) / (3-6 LP) – max. Teilnehmer: 10

Do, wöchentl., 10:00 – 14:00, erster Termin: 20.10.2011, Raum: 6303 – 406

In diesem Seminar werden didaktische Fragen aus der Kunst und aus eigenen gestalterischen Erfahrungen heraus entwickelt und ein Transfer in eine konkrete Vermittlungssituation mit Schülerinnen und Schülern erarbeitet. Das Seminar beginnt sowohl mit der Betrachtung ausgewählter Werke aus dem Bereich der inszenierten Fotografie als auch mit der Entwicklung eigener gestalterischer Projekte. Die ausgewählten Werke bewegen sich exemplarisch im Kontext der Diskurse um Fragen von Identität, Gender und medialer Wirklichkeiten. Auf der Basis dieser eigenen reflektierten gestalterischen Praxis sollen dann Themenbereiche, Fragestellungen und Herangehensweisen für einen Ausstellungsbesuch mit Schülerinnen und Schülern erarbeitet werden.

Im Januar sind vier Termine für Besuche einer Ausstellung im Kunstverein Langenhagen mit jeweils einer Schulklasse vorgesehen. Diese Ausstellungsbesuche sollen jeweils vier Schulstunden umfassen und auch eine Arbeitsphase der Schülerinnen und Schüler enthalten.

Literatur wird im Seminar und in Stud.IP angekündigt.

Fachspezifische Übung – Medien [Schrader / Winter]
Modul B
BA SoPäd, MEd Lehramt SoPäd, MA BW, ÄBuG, KuWi

Fachspezifische Übung (2 SWS) / (1 LP) – max. Teilnehmer: 10

Mi, wöchentl., 13:00 – 14:30, erster Termin: 19.10.2011, Raum: 6303 – 407

Die fachspezifische Übung gibt einen Einblick in die analoge als auch digitale Fotografie- und Videotechnik. Im Rahmen dieser Übung können analoge Spiegelreflexkameras ausgeliehen werden und anschließend Negative und Positive an mehreren Vergrößerungsgeräten entwickelt werden. Für digitale Fotoaufnahmen stehen Digitalkameras sowie eine digitale Spiegelreflexkamera zur Verfügung. Die Bearbeitung der Digitalfotografien wird an den PC-Arbeitsplätzen mittels Photoshop durchgeführt. In der Medienwerkstatt stehen eine Workstation und ein Casablanca-Schnittplatz für digitale Videos zu Verfügung. Außerdem werden digitale Videos an einem PC-Arbeitsplatz  mit dem Videoschnittprogramm Pinnacle geschnitten und bearbeitet. Für die Aufnahmen gibt es zwei digitale Videokameras. Vorhandene analoge Videos können an einem VHS-Schnittplatz bearbeitet werden. Die fachspezifische Übung kann nach Absprache mit Katharina Winter Mittwoch auch zeitlich verschoben werden.

Offene Medienwerkstatt [Schrader / Winter]
Technische Übung
BA SoPäd, MEd Lehramt SoPäd, MA BW, ÄBuG, KuWi, GS, Juniorstudium
Mi, wöchentl., 12:30 – 17:30, erster Termin: 19.10.2011, Raum: 6303 – 407

In der Medienwerkstatt können Studierende eigene gestalterische Projekte be- und erarbeiten. Hier stehen technische Geräte, wie Foto- und Videokamera, Scanner, Licht, Reprostativ etc. zur Verfügung. Zwei PC-Arbeitsplätze und ein Casablanca-Videoschnittplatz sind insbesondere für die weitere Bearbeitung der digitalen Bilder und Videos ausgestattet. Die Medienwerkstatt verfügt über ein gutes analoges S/W-Fotolabor! Die notwendigen technischen Fertigkeiten können hier unter Anleitung erlernt werden.

Sommersemester 2011
Der Begriff Identität in künstlerisch-gestalterischen Prozessen [Schrader]
Modul B
BA SoPäd, MEd Lehramt SoPäd, MA BW, ÄBuG, KuWi, GS
Seminar (2 SWS) / (2-3 LP) – max. Teilnehmer: 12

Termine
Mi, 06.04.2011, ab 13.00, Raum: 6303 – 406
Do, 14.04.2011, ab 19.00 im Kunstverein Langenhagen (Ausstellungsbesuch)
Fr, 29.04.2011, 12.00-16.00, Raum: 6303 – 406
Fr, 13.05.2011, 12.00-16.00 Exkursion: Kunstverein Langenhagen
Fr, 27.05.2011, 12.00-16.00, Raum: 6303 – 406
So, 29.05.2011, ab 15.30 Exkursion: Kunstverein Langenhagen
Fr, 10.06.2011, 12.00-16.00, Raum: 6303 – 406
Fr, 01.07.2011, 12.00-16.00, Raum: 6303 – 406

Im Kunstverein Langenhagen wird vom 14.4. bis zum 29.5 eine Ausstellung mit dem Titel “Fashion Weeks” von dem Künstler Jerome Chazeix stattfinden. Zum Auftakt dieses Seminars werden wir uns in Blockterminen mit dieser Ausstellung auseinandersetzen und auch eigene gestalterische Experimente durchführen. Im weiteren Verlauf des Semesters wird es in der jeweils ersten Seminarstunde um ausgewählte Werkbeispiele gehen und anschließend werden die eigenen gestalterischen Projekte besprochen. Voraussetzung: Anwesenheit an dem ersten Termin Mittwoch 6.4. 13.00 Raum 406 und aktive Teilnahme an allen Terminen.

Leistungsnachweis für Modul C nach Absprache. Zur Vorbereitung: http://www.zeixberlin.de/

Fachspezifische Übung – Medien [Schrader / Winter]
Modul B
BA SoPäd, MEd Lehramt SoPäd, MA BW, ÄBuG, KuWi

Fachspezifische Übung (2 SWS)/ (1 LP) – max. Teilnehmer: 12

Mi, wöchentl., 12:30 – 14:30, erster Termin: 06.04.2011, Raum: 6303 – 407

Im Mittelpunkt der Fachspezifischen Übung Medien stehen Einführungen in die analoge und digitale Foto- und Vidoetechnik. Im Zusammenhang mit eigenen Seminarprojekten können hier auch spezielle technische Fragen gestellt werden.Die TeilnehmerInnen lernen die in der Medienwerkstatt vorhandenen Foto- und Videokamera, Scanner, Licht, Reprostativ etc. zur Verfügung. Zwei PC Arbeitsplätze und ein Casablanca Videoschnittplatz kennen und erarbeiten sich hier die technischen Kenntnisse für gestalterische Projekte mit technischen Medien.
 

Kolloquium Modul D [Improda / Schrader]
Kolloquium (1 SWS)  
Do 18:00-20:00, 14-tgl., erster Termin: 07.04.2011, Raum: 6303-403
BA SoPäd

Dieses Kolloquium dient wahlweise der fachwissenschaftlichen oder fachdidaktischen Reflexion des eigenen künstlerischen Projekts im Rahmen des Abschlusses des Faches Kunst im Bachelor-Studiengang Sonderpädagogik. Die Veranstaltung bietet begleitend ästhetisch-wissenschaftliche Diskussionsforen und Hilfestellungen zu den von den Studierenden entwickelten Gestaltungsarbeiten mit Projektcharakter. Bereits vorhandene Gestaltungsarbeiten können weiterentwickelt werden (Werke/Arbeitsproben bitte zum ersten Termin mitbringen).

Kolloquium Modul E [Improda / Schrader]
Kolloquium (1 SWS)  
Do 18:00-20:00, 14-tgl., erster Termin: 14.04.2011, Raum: 6303-403
MEd Lehramt SoPäd

Das Kolloquium ist für Studierende des Abschlussmoduls E eingerichtet. Die bereits im Wintersemester begonnenen Projekte werden hier weiter betreut. Insbesondere werden Möglichkeiten zur Erarbeitung einer Theorie-Praxis-Verknüpfung im Rahmen der jeweiligen Einzelprojekte eruiert.

Offene Medienwerkstatt [Schrader / Winter]
Übung
BA SoPäd, MEd Lehramt SoPäd, MA BW, ÄBuG, KuWi, GS, Juniorstudium
Mi, wöchentl., 12:00 – 16:30, 04.04. – 16.07.2011, Raum: 6303 – 407

In der Medienwerkstatt können Studierende eigene gestalterische Projekte be- und erarbeiten. Hier stehen technische Geräte, wie Foto- und Videokamera, Scanner, Licht, Reprostativ etc. zur Verfügung. Zwei PC-Arbeitsplätze und ein Casablanca-Videoschnittplatz sind insbesondere für die weitere Bearbeitung der digitalen Bilder und Videos ausgestattet. Die Medienwerkstatt verfügt über ein gutes analoges S/W-Fotolabor! Die notwendigen technischen Fertigkeiten können hier unter Anleitung erlernt werden.

Wintersemester 2010/11
Konkreter Film / Film und Video im Experiment [Schrader]
Modul B / E / PF 2.5 / KM 3.2
BA SoPäd, MEd Lehramt SoPäd, MA BW, LS, LGHR, D, ÄBuG, KuWi, GS, Juniorstudium
Seminar (2 SWS) / (1-3 LP) – max. Teilnehmer: 10

Do, wöchentl., 18:00 – 20:00, 28.10.2010 – 05.02.2011, Raum: 6303 – 406

KünstlerInnen setzten das Medium Film in ihren Werken beispielsweise der Verwesung in der Gartenerde oder extremen Lichtverhältnissen aus. Sie bearbeiteten das Filmmaterial mit Nägeln, … In solchen Experimenten mit dem Material, der Dauer, der Präsentationsform, … wird das Medium Film oder auch Video künstlerisch hinsichtlich seiner jeweiligen Eigenstrukturen befragt. In diesem Theorie-Praxis-Seminar sollen anhand von theoretischen Reflexionen (auch anhand von Werkbeispielen) und eigenen künstlerischen Gestaltungen mit den Medien Film und/oder Video eine experimentierfreudige Untersuchungen erarbeitet werden. Für die praktische Arbeit kann auch die Medienwerkstatt am Mittwoch genutzt werden. Leistungsnachweise Fachpraxis / Modul B bzw. C nach Absprache, nach Rücksprache: Ästhetisches Projekt. Die Teilnehmerzahl ist auf 10 Studierende begrenzt.

Bemerkung: Seminar mit Theorie-Praxis-Verknüpfung, auch Studien-/Prüfungsleistungen in C.
Literatur wird in der ersten Sitzung bekannt gegeben.

Natur – Artefakt – Kunst [Schrader]
Modul B / E
BA SoPäd, MEd Lehramt SoPäd, LS, LGHR, D, ÄBuG, KuWi, GS, Juniorstudium
Seminar (4 SWS) / (3-6 LP) – max. Teilnehmer: 10

Fr, wöchentl., 12:00 – 16:00, 29.10.2010 – 05.02.2011, Raum: 6303 – 406

In diesem Seminar soll in einem eigenständig zu erarbeitenden bildnerischen Projekt das Spannungsfeld „Natur – Artefakt – Kunst” untersucht werden. In den theoretischen Anteilen dieses Seminars werden wir uns mit dem, was wir unter dem Begriff „Natur” verstehen ebenso befassen, wie mit zeitgenössischen künstlerischen Werken, die sich mit „Natur” auseinandersetzen. In der gestalterischen Praxis sind fotografische Arbeiten ebenso denkbar, wie Video oder Rauminstallationen mit medialen Projektionen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. An den Freitagen werden Projektbesprechungen stattfinden. Die praktische Arbeit soll möglichst in den offenen Werkstätten (Medien- und Holzwerkstatt, beide Mittwochs) durchgeführt werden. Dort gibt es auch technische/ handwerkliche Unterstützung für die Umsetzung der Projekte. Leistungsnachweise Fachpraxis/ Modul B bzw. C nach Absprache, nach Rücksprache: Ästhetisches Projekt. Die Teilnehmerzahl ist auf 10 Studierende begrenzt.

Bemerkung: Seminar mit Theorie-Praxis-Verknüpfung, auch Studien-/Prüfungsleistungen in C.
Literatur wird in der ersten Sitzung bekannt gegeben.

Offene Medienwerkstatt [Schrader / Winter]
Übung
BA SoPäd, MEd Lehramt SoPäd, MA BW, LS, LGHR, D, ÄBuG, KuWi, GS, Juniorstudium
Mi, wöchentl., 12:30 – 16:00, 27.10.2010 – 05.02.2011, Raum: 6303 – 407

In der Medienwerkstatt können Studierende eigene gestalterische Projekte be- und erarbeiten. Hier stehen technische Geräte, wie Foto- und Videokamera, Scanner, Licht, Reprostativ etc. zur Verfügung. Zwei PC-Arbeitsplätze und ein Casablanca-Videoschnittplatz sind insbesondere für die weitere Bearbeitung der digitalen Bilder und Videos ausgestattet. Die Medienwerkstatt verfügt über ein gutes analoges S/W-Fotolabor! Die notwendigen technischen Fertigkeiten können hier unter Anleitung erlernt werden.

Sommersemester 2010
Bloggen und Twittern – künstlerische Projekte im Kontext aktueller Medienfragen [Schrader]
Seminar (4 SWS) / (3-6 LP) – max. Teilnehmer: 15
Fr 12:00 – 17:00, erster Termin: 09.04.2010 (14:00-16:00),  Blocktermine: 23.04., 30.04., 21.05., 11.06., 18.06., 25.06., 02.07., 09.07. und eine zweitägige Blockveranstaltung in der Exkursionswoche (mit Exkursion), Raum: 6303-406 / 407
alle Semester: LGHR, LS, D, ÄB, ÄBuG, GHS, Sen, BA SoPäd/MEd LSoPäd  Modul B, C, D und E

Teil I: Anhand ausgewählter Werkbeispiele und medienphilosophischer Literatur werden in dem Theorieteil der Veranstaltung Aspekte aktueller medialer Entwicklungen reflektiert. Die Literatur wird zu Beginn des Seminares bekannt gegeben und zum Teil in Stud.IP zum Download bereitgestellt. In diesem Seminarteil kann ein Leistungsnachweis Medienwissenschaft / Modul C erworben werden.

Teil II: In diesem Seminaranteil soll in einem eigenständig zu erarbeitenden künstlerischen Projekt das Spannungsfeld von Medien und Raum untersucht werden. In dieser gestalterischen Praxis sind fotografische Arbeiten ebenso denkbar, wie Video oder Rauminstallationen mit medialen Projektionen. Ziel der Verschränkung von Teil I und Teil II ist auch die Entwicklung einer reflektierten medialen Praxis, d.h. im Fokus steht nicht das Erlernen einzelner gestalterischer Konventionen, sondern die Entwicklung von essentiellen Medienkompetenzen und damit verbunden eine künstlerische Praxis, in der mediale Eigenstrukturen reflexiv formuliert werden, sei es durch Dekonstruktionen konventionalisierter Anschauungsweisen (z.B. Zentralperspektive) oder durch Konfrontationen verschiedener medialer Ebenen oder durch Transformationen der Medien oder …

Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Leistungsnachweise: Fachpraxis
Modul B: 3-6 LP / Modul C: 1-3 LP und Ästhetisches Projekt nach Absprache.
Die Teilnehmerzahl ist auf 15 Studierende begrenzt.

Offene Medienwerkstatt Fotografie / Video (analog / digital) [Schrader / Winter]
Technische Übung (5 SWS)
Mi, wöchentl., 10:30 – 15:30, erster Termin: 07.04.2010, Raum: 6303-407
alle Semester; LGHR, LS, D, ÄB, ÄBuG, GHS, Sen, BA SoPäd/MEd LSopäd

In der Medienwerkstatt können Studierende des Instituts für Gestaltungspraxis und Kunstwissenschaft eigene gestalterische Projekte be- und erarbeiten. Hier stehen technische Geräte, wie Foto- und Videokamera, Scanner, Licht, Reprostativ etc. zur Verfügung. Zwei PC Arbeitsplätze mit Bild- und Videobearbeitungssoftware und verschiedene analoge Videoschnittplätz sind für die weitere Bearbeitung von Fotografien und Videos ausgestattet. Die Medienwerkstatt verfügt über ein gutes analoges s/w Fotolabor! Die notwendigen technischen Fertigkeiten können hier unter Anleitung erlernt werden.Bitte Einführungstermine für kleine Gruppen mit Katharina Winter vereinbaren (z.B. Einführung in digitalen Videoschnitt oder analoge Fotoentwicklung oder digitale Bildbearbeitung mit Photoshop)

Kolloquium Abschlussmodule D und E [Improda / Lang / Schrader]
Colloquium (1 SWS)  
Do 16:00-18:00, 14-tgl., erster Termin: 08.04.2010; Raum: 6303-403
BA SoPäd/MEd LSoPäd Modul D und E

Das Kolloquium ist für Studierende der Abschlussmodule D und E eingerichtet. Die bereits im Wintersemester begonnenen Projekte werden hier weiter betreut. Insbesondere werden Möglichkeiten zur Erarbeitung einer Theorie-Praxis-Verknüpfung im Rahmen der jeweiligen Einzelprojekte eruiert.

Wintersemester 2009/10
Von der Camera obscura bis google earth – Reflexionen des Spannungsfeldes von Medien und Raum in künstlerischen Werken [Schrader]
Seminar (1 SWS) / (1-3 LP)
Modul C
Do, wöchentlich, 12:00 – 13:00, erster Termin: 08.10.2009, Raum: 6303 – 406

In dieser Theorieveranstaltung wird das Spannungsfeld von Medien und Raum anhand ausgewählter Werkbeispiele reflektiert. Literatur wird in dem Seminar bekannt gegeben. Leistungsnachweis: Medienwissenschaft/ Modul C nach Absprache.

Von der Camera obscura bis google earth – Gestalterische Prozesse in der Auseinandersetzung mit Raum und Medien [Schrader]
Seminar (2 SWS) / (3-6 LP) – max. Teilnehmer: 15
Modul B
Gasthörer und Seniorenstudien, Zertifikat ÄBuG, Erwachsenenbildung und außerschulische Jugendbildung, Lehramt Sonderpädagogik, Lehramt GHRS
Do, wöchentl., 10:00 – 12:00, erster Termin: 08.10.2009, Raum: 6303 – 406 / 407 und 6301 – -152

Nur in Zusammenhang mit der Theorieveranstaltung Do 12/13 Uhr zu besuchen! In diesem Seminar soll in einem eigenständig zu erarbeitenden bildnerischen Projekt das Spannungsfeld von Medien und Raum untersucht werden. Stichworte wie „Perspektivische Abbildung in der Fotografie“ oder „digitale Konstruktionen / Raummodelle“ vermitteln einen Eindruck der Weite des Themenfeldes. In der gestalterischen Praxis sind fotografische Arbeiten ebenso denkbar, wie Video oder Rauminstallationen mit medialen Projektionen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. An den Donnerstagen werden Projektbesprechungen stattfinden. Die praktische Arbeit soll möglichst in den offenen Werkstätten (Medien- und der Holzwerkstatt, beide Mittwochs 12:00 – 17:00) durchgeführt werden. Dort gibt es auch technische/handwerkliche Unterstützung für die Umsetzung der Projekte. In der zweiten Semesterhälfte kann parallel ein Unterrichtsentwurf erarbeitet werden, siehe: Veranstaltung Unterrichtsprojekt. Leistungsnachweise Fachpraxis / Modul B nach Absprache, nach Rücksprache: Ästhetisches Projekt.

Unterrichtsprojekt: Fachspezifische Übung – Modul A [Schrader]
Seminar (1 SWS) / (1-3 LP)
Modul A
Di, wöchentlich, 14:00 – 16:00, erster Termin n.n. (kompakt in der zweiten Semesterhälfte), Raum: 6303 – 403

Für Teilnehmende der Seminare „von der Camera obscura bis google earth“. In der zweiten Semesterhälfte wird im Rahmen dieses Kompaktseminars auf der Grundlage der Erfahrungen und Kompetenzen aus den genannten Seminaren ein Unterrichtsprojekt entwickelt und anschließend in Kooperation mit C. Kirchner, Lehrerin an der IGS Langenhagen, mit Schülern einer 7. Klasse durchgeführt.

Offene Medienwerkstatt Fotografie / Video (analog / digital) [Schrader / Winter]
Technische Übung (5 SWS)
Mi, wöchentl., 12:00 – 17:00, erster Termin: 14.10.2009, Raum: 6303 – 407

In der Medienwerkstatt können Studierende eigene gestalterische Projekte be- und erarbeiten. Hier stehen technische Geräte, wie Foto- und Videokamera, Scanner, Licht, Reprostativ etc. zur Verfügung. Zwei PC Arbeitsplätze und ein Casablanca Videoschnittplatz sind insbesondere für die weitere Bearbeitung der digitalen Bilder und Videos ausgestattet. Die Medienwerkstatt verfügt über ein gutes analoges s/w Fotolabor! Die notwendigen technischen Fertigkeiten können hier unter Anleitung erlernt werden.

Sommersemester 2009
“Die Macht des Augenblicks”* [Schrader]
Seminar (1 SWS) 
Modul C1, C2, C3
Di, 14-täglich, 14:00 – 16:00, 07.04.2009 – 04.07.2009, Raum: 6303 – 406

In dem Seminar wird anhand ausgewählter Texte die Übertragbarkeit unterschiedlicher Performativitätskonzepte auf Kunst betrachtet. Leistungsnachweise nach Absprache.
*aus: „Die Zeit” vom 08.01.2009, S. 29, hier betitelt die zitierte Überschrift einen Artikel zu wissenschaftlichen Abbildungen.

Mediale bildnerische Praxis (Fotografie, Video, Installation) [Schrader]
Seminar (2 SWS) / (3 LP) – max. Teilnehmer: 15
Modul B1, B2, B3
Mi, wöchentl., 10:00 – 12:00, 01.04.2009 – 04.07.2009, Raum: 6303 – 406

Nur im Zusammenhang mit dem Theorieseminar zu besuchen. In der gestalterischen Praxis sollen Ansätze künstlerischen Arbeitens mit Fotografie, Video und/oder Installation entwickelt werden, in denen ein bewußter bildnerischer Umgang mit den Medien sichtbar wird. Somit werden sowohl theoretisch wie auch praktisch essentielle Medienkompetenzen vermittelt. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Die Teilnehmenden sollten Zeit für die Arbeit in der Medienwerkstatt einkalkulieren. Leistungsnachweise nach Absprache. Teilnehmerzahl ist auf 15 Studierende begrenzt.

Begleitendes Kolloquium (Modul D) [Koethen / Bube / Lang / Schrader]
Kolloquium (1 SWS) / (6LP)
Modul D
Do, 14-täglich, 16:00 – 18:00, 02.04.2009 – 04.07.2009, Raum: 6303 – 403

Dieses Kolloquium dient wahlweise der fachwissenschaftlichen oder didaktischen Reflexion des eigenen künstlerischen Projekts im Rahmen des Abschlusses des Faches Kunst im Bachelorstudiengang Sonderpädagogik. Die Veranstaltung bietet begleitend ästhetisch-wissenschaftliche Diskussionsforen und Hilfestellungen zu den von den Studierenden entwickelten Gestaltungsarbeiten mit Projektcharakter. Bereits vorhandene Gestaltungsarbeiten können weiterentwickelt werden (Werke/Arbeitsproben ggf. zum ersten Termin mitbringen).

Medienwerkstatt [Schrader / Winter]
Übung (5 SWS)
Mi, wöchentl., 12:00 – 16:00, 01.04.2009 – 04.07.2009, Raum: 6303 – 407

Die Medienwerkstatt bietet Arbeitsplätze für Studierende, hier können eigene gestalterische Projekte er-/bearbeitet und technisch betreut werden (Foto/Video, analog und digital). Videoarbeiten mit Kamera und Schnittplatz bitte vorher anmelden, um die Geräte zu reservieren.

Materialität digital

Gertrud Schrader: Materialität digital – alles programmiert? Überlegungen zur Wirkmacht digitaler Technologien

Programmierungen bezeichnen im engeren Sinn die Erstellung von Computersoftware basierend auf mathematischen Algorithmen. Im Kontext der zunehmenden Digitalisierung in nahezu allen gesellschaftlichen Bereichen erhalten sie eine Lebenswirklichkeiten prägende Relevanz. So zeigen sich Vorstellungen von all umfassender Programmierbarkeit beispielsweise wenn Bioingenieure wie Ron Weiss daran forschen organisches Material umzuprogrammieren oder mittels Programmierung neu entstehen zu lassen (siehe: „Mit Apps gegen Kranke Zellen“, S. Karrenberg, Tagesspiegel vom 9.2.2018). Doch nicht ausschließlich an biologischen Körpern wird deutlich, dass ein Dualismus von einerseits mathematischer Berechnung und andererseits Materialität nicht mehr aufrechterhalten werden kann. Im 3D Druck wird eine Verwobenheit aus Materialität und Programm besonders evident. In meinem Vortrag werde ich zunächst im Rückgriff auf Joseph Weizenbaum gesellschaftliche Implikationen der Interaktionen von Subjekten und technologischen Artefakten darlegen, um weiter mit Karen Barads Ansatz des agentiellen Realismus und dem von ihr geprägten Begriff der Intra-aktion eine Wirkmächtigkeit von keinesfalls vordiskursiven Materialitäten und ebenso zu kontextualisierenden menschlichen Akteuren hervorzuheben. Vor diesem Hintergrund führen meine Überlegungen zur Wirkmacht digitaler Technologien und zu Fragen nach aktuell machtvollen Dispositiven (Foucault) und möglichen Formen der Auseinandersetzung und Reflexion derselben.

Vortrag gehalten am 07.05.2018 im ARTS CLUB BERLIN im VEREIN BERLINER KÜNSTLER
Schöneberger Ufer 57 10785 Berlin-Mitte

Dr. des. Gertrud Schrader
Lehrkraft für besondere Aufgaben, Medienkünstlerin, Leitung Künstlerisch-experimentelle Werkstatt

Kontakt

E-Mail: gertrud.schrader@igk.uni-hannover.de
Homepage: www.gertrudschrader.de